Sonntag, 4. November 2007

Air tunis – ferienflieger in der nachsaison

Der flieger war gerammelt voll, auch mit sehr vielen familien mit kleinkindern, es gab ja an vielen schulen ‚herbstferien’. Da war natürlich fun angesagt, und die kids wanderten lustig im flieger umher, zum leidwesen der flugbegleiter, die ihr service in der kurzen zeit durchziehen wollten (übrigens im flieger kam tunesisches markt-feeling auf, es stanknach fischmarkt, fisch in komischer form, rund (!) war angesagt). Innerlich haben sie wahrscheinlich gekocht, weil vor allem die eltern der kids, wahrscheinlich irgendwo von ‚da sima stiagn’, also jene typen die man nicht gerne als nachbarn hätten, dem ganzen verbal nichts zuzusetzen hatten und gemütlich auf das essen warteten, gestählt von den vielen büffets in den plattenbauhotels in hammamet oder djerba. Selbst als es heftige turbulenzen gab, und das anschnallzeichen anging, wanderten selbst die erwachsenen von ‚da siema stiagn’ noch im gang auf und ab, und zeigten sich noch verärgert, als der flugbegeleiter sie ersuchte, auf ihren platz zu gehen, und sich anzuschnallen.

Der rest der reise dann zwischenfallfrei, in wien gab’s vor der passkontrolle eine lange schlange, wozu auch mehr beamte hinsetzen, in tunesien geht’s ja auch nicht schneller, die koffer dauerten auch und mussten zwischen denen aus seoul herausgefiltert werden, aber ds war’s dann schon. Es kamen wenigstens alle an, die reise fand ein glückliches ende.